Festungsmuseum Crestawald
Ein "falsches Charlet"? ...(ein Besuch im Juli 2015)
Militärhistorisches Museum Kecel
Wenn Leidenschaft ausufert ... ein "Meer" an Technik ...(ein Besuch im Juli 2014)
UTA Balatonfüzfö
Am Rande der Stadt Balatonfüzfö (Ungarn) ...(ein Besuch im Juli 2010, April 2012)
Frontbasis Mišov
Etwa 27 km südwestlich der Stadt Plzeň (CZ), bei Mišov, befindet sich eine von drei Frontbasen der ZGS ...(ein Besuch im September 2012)
GS 71. FlaRbr. der ČSLA
Etwa 25 km nordwestlich von Prag. in der Nähe der Stadt Drnov, befindet/befand sich der Gefechtsstand der 71. FlaRbr. der ČSLA ...(ein Besuch im Mai 2014)
SBW im Hotel Jalta
Der "Bunker" in den Kellern vom Hotel "Jalta" in Prag ...(ein Besuch im Mai 2014)
RGS der ČSLA bei Výpustek
Der Reservegefechtsstand (RGS) der ČSLA in der Höhle bei Výpustek ...(ein Besuch im Mai 2014)
PRTB 122. Rbr. Kozlov
Die Feuerstellungen der 122. Rbr. am TÜP Libava ...(ein Besuch im Mai 2014)
Füst Staatssicherheit CSSR Hanička
Die Führungsstelle (Füst) der Staatssicherheit der CSSR in der Festung Hanička, nahe der Polnischen Grenze, ca. 140km westlich von Prag ...(ein Besuch im Mai 2014)
Baureihe 09 - Bogendeckung (AU) Vogelsang
Eine Bogendeckung mit Montagesaal im Militärstädtchen N° 13 (Garnison Vogelsang/Brandenburg)
Schilder, Tafeln und Embleme
Sammlung 'Digitales Museum für Zeitgeschichte'
Dienstvorschriften (DV)
Dienstvorschriften, Kataloge und Anleitungen der NVA (noch unvollständig). Die Streitkräfte der DDR führten zur Übersicht der notwendigen Dienstvorschriften (DV) drei "Dienstvorschriften-Kataloge" ...
Baureihe 08 - Typ AU
AU = Bogendeckung (Арочные укрытия)
Komplexlager 12
Das Komplexlager 12 (KL12/MALACHIT), Objekt 16/07/630 war eine der flächenmäßig größten (Bruttofläche ca. 40.000m², ca. 13 km Stollen, Schutzklasse C) unterirdischen Lagerkomplexe der NVA.
Bilder Bogendeckungen
Bilder Bogendeckung/Montagesaal 1
Diese Bogendeckung war zumeist während der Führungen zum Konversionssommer geöffnet. Seit 2019 war es nicht mehr möglich den Besuchern die Innenansicht zugänglich zu machen. Sehr zu bedauern!
(Quellen: R. Löhder [Bild 63], f-a-p [Bild 61], T. Fröhlich [Bild 19-24], Archiv heimatgalerie)
Bilder Bogendeckung/Montagesaal 2
Diese wird auch derzeit als Modell 1:87 gefertigt. Die Dokumentation dazu hier
(Quellen: Archiv heimatgalerie)
Retrospektive der gedeckten Zuführung mit Anbau der Bogendeckung 1
Sollte sie noch Aufnahmen (auch Außenaufnahmen)/Fotos der Bogendeckung aus früherer Jahren besitzen, so würde ich mich freuen, die hier einordnen zu dürfen. Danke!
Если у тебя читатель сохранилось фото или видео бункера, то можешь их здесь разместить.
(Quellen:
P. Rentsch [Bild 1-2], T. Fröhlich [Bild 3], Marco Jerratsch [Bild 12],
Archiv heimatgalerie, [4] Archiv Hr. Eckart, [5] "Rührt euch!")
CAD Modell Bogendeckung
Im Frühling 2011 bekam ich mit einigen Freunden die Möglichkeit, die westliche Bogendeckung zu dokumentieren. Das Projektierungsdatum und die Bezeichnung des Bauwerks muss ich nicht mehr schuldig bleiben,
Datum: 1958, Bezeichnung: Objekt 51/58 E-963.
Allerdings ist die Zweckbestimmung dieser Bogendeckung im Zusammenhang mit den Systemen R-5M unhaltbar, da das Baudatum, wenn man dem Bild des Corona-Satelliten folgt, um 1965 liegen dürfte. [1] Es gibt zwar verschiedene Denkansätze zur Verwendung für nachfolgende Systeme der RA der Division, eine Nutzung für die Systeme R-5M und R-12 kann aber zumindest für dieses Bauwerk ausgeschlossen werden.
Szabolcs Kizmus fertigte aus den Daten der Vermessung dieses CAD Modell. Es gibt im Vergleich zur östlichen Bogendeckung einige Unterschiede. So sind z.B. die Innenwände nicht glatt, sondern haben die bekannte "Rippen" Struktur. Durch die Möglichkeit zur Dokumentation beider Bogendeckungen liegen mir Messdaten vor, die aufzeigen, dass beide Bauwerke in ihren Abmaßen und der Raumaufteilung gleich sind.
Länge: ca. 97.4 m
Breite: ca. 10.7 m
Höhe: ca. 5.40 m
Im Inneren:
3 große Räume (Saale) unterschiedlicher Länge. Dem folgend ein Trakt mit Mittelgang mit einer Vielzahl von unterschiedlich großen Räumen mit erkennbaren technologischen Funktionen. Zum Ende hin ein Doppelflügeltor mit Schlupftür, gefolgt von einem Zwischenraum mit Zugängen zu den Luftmischkammern und dem Außentor.
Ich danke allen fleißigen Vermessungshelfern, dem Licht Besorger, dem Genehmigungserteiler und natürlich dem CAD-Modellfertiger Szabolcs Kizmus!
Anfang April 2023 bot sich Dank der Unterstützung durch das Team "Untergrund-Brandenburg" die Möglichkeit, die Bogendeckung auf Grundlage der aus 2011 vorliegenden Messdaten und dem CAD Modell als 3-D Druck fertigen zu lassen. Mit Blick auf mögliche anschließende Modellarbeiten an der Bogendeckung (zb. Bewaldung) wurde der Maßstab 1:87 (HO) gewählt. Somit ergibt sich eine Modellgröße/fläche von ca. 110cm x 17cm (im Bereich der Rundbögen) bzw. x 15cm (am Anbau).
Damit Strukturen und Elemente der Deckung im Druck umsetzbar bleiben, wurde das Modell in sechs Segmente unterteilt. Nun gibt es für die kalte Jahreszeit verschiedene Denkansätze zur Art und Form der äußeren Gestaltung. Durch den Maßstab 1:87 ist vieles in realistischer Reichweite. Fortschritte werden hier dokumentiert ...
Arbeitsschritt 1:
Schnell beschlossen war es, den Teil der Bogendeckung im Bereich der technologischen Räume offen zulassen und nur den vorderen Bereich der Säle Richtung gedeckter Zuführung und Rampe teilweise zu schließen und mit "Waldboden", "Bewuchs" und Blitzableitern zu versehen. Eben wie im Original. Der Blick in das Innere der Bogendeckung erhöht somit den Anspruch an Originalität. Denn hier sind Farbtöne gefordert, die möglichst dem Original entsprechen. Kleine Abweichungen seien verziehen. Erste Versuche mit zahlreichen Revell und Tamiya Farben sind schon gescheitert. Anhand von Farbsplittern wird nun eine Diagnose für die Abmischung anstrebt.
Seit Februar 2024 geht es Stück für Stück ohne nervigen Termindruck weiter. Diese Arbeitsweise entspannt und lässt Raum für Ideen und auch Fehler.
Die Sondierung und Prüfung verfügbarer Materialien war abgeschlossen und wie im letzten Beitrag gezeigt, wurden die Grundlagen für das Aufbringen der halbseitigen "Erdüberdeckung" geschaffen. Erneut war eine Recherche in der Welt der Modellbauer und "Bastler" notwendig. Diesmal mit Werbung!
Ansicht Arbeitsschritt 2:
Zunächst wurde der Untergrund mit Gipsgewebe stabilisiert. Danach folgte in mehreren Schichten Gelände-Modellier-Masse. Nach jeweiliger Trocknung folgte im Anschluss ein Gemisch aus "Nadelwaldboden" und "Streumaterial", um dem Faktor "Natur" mit aufzunehmen, wurden auch getrocknete Blätter aus dem Park im Mixer zerkleinert. Um den Deckungsgrad zu erreichen, wurde in mehreren Schichten aufzutragen, verdichtet und flächig mit verdünntem Leim verklebt. Das Ergebnis lässt sich sehen, beängstigend real.
Weiterhin wurde die Fläche vor dem Anbau "betoniert". Parallel wurden bereits Materialien (Klinkerreliefwände, Dachpappenbögen) für die nächsten Arbeitsschritte gesucht, gefunden, gekauft, wieder verworfen und neu besorgt. Eine Schwierigkeit lag zb darin, wie zukünftig die "Glasbausteine" der beiden Fenster im Anbau dargestellt werden könnten?
Tief in den Wäldern Estlands befinden sich noch heute stumme Zeugen der Stationierung der Raketensysteme R-12 (NATO Code: SS-4, GRAU Index 8K63). Eines dieser Bauwerke wurde von den Freunden 'UE Photography' besucht und dokumentiert. Diese Variante der Bogendeckung hat nur einen großen Saal und an den Kopfenden beidseitig angelegte Betriebs- und Wartungsräume. Eine Montagefunktion würde ich hier aufgrund der zentralen Lage des Saals mit den Durchfahrten, der geänderten Torkonstruktion und der aufgebrachten Schläuche zum Zwecke der Abdichtung der Torspalte eventuell ausschließen. Die Rippenstruktur, basierend auf der Verschraubung der einzelnen Bogenelemente, zeigt Parallelen, die auch in der westlichen Bogendeckung in Vogelsang sichtbar sind. Dies lässt die Vermutung zu, dass auch diese Bogendeckung in Estland Anfang der 60ziger Jahre errichtet wurde.
Vielen Dank an 'UE Photography' für die Dokumentation
Detailgrafik zum Spaltmaß an den Toren der Stirnseiten. Dieses Spaltmaß resultiert zum einen aus der Konstruktion der Torscharniere (u.a. "aufschwingen"), da es sich bei dem Bauwerk um ein Typenprojekt handelt, welches in jeder denkbaren Klimaregion gebaut wurde und daher auch Klimaschwankungen unterworfen sein kann und zum anderen war eine Hermetisierung, welche ohne größeren Aufwand realisierbar gewesen wäre, nicht gewollt bzw. notwendig.
(Quelle: Team + Archiv heimatgalerie, Szabolcs Kizmus, B. Pohler)
Spezialbau Eberswalde
Alle Bauten und Teile der Infrastruktur, die nicht von den sowjetischen Truppen in Eigenleistung errichtet wurden, waren durch den VEB Spezialbau (SB) Potsdam (Hauptdirektion), in Verantwortlichkeit des Betriebsteil (BT) Eberswalde, ausführend durch die BT Fürstenberg/Havel und Kurtschlag, geplant und projektiert worden. Die SB BT Fürstenberg («Sonderbaubüro Fürstenberg») und Kurtschlag selbst errichteten keine Wohngebäude. Ihre Aufgaben beschränkte sich auf den Innenausbau (auch Fertigstellung von sowjetischen Eigenleistungen), umfangreicher Reko-Arbeiten (Fenster/Türentausch, Heizungserneuerung, Wasser Zu- und Ablaufsanierung) oder Auftragsvergabe an Nachauftragsnehmer.
Hierfür wurde eigens ein BT in Kurtschlag geschaffen. Der SB BT Fürstenberg/Havel war nur 1 Jahr lang für die Baumaßnahmen in der Garnison Vogelsang verantwortlich. Zuvor und Nachdem übernahm der BT Kurtschlag bis zu seiner Auflösung im Jahre 1986 durch den Betriebsdirektor im SB Potsdam wieder die Aufgaben der koordinierung und Betreuung der Baumaßnahmen auf dem Gelände der Garnison Vogelsang. Die GSSD Objekte in Prenzlau und der Flugplatz Groß-Dölln gehörte ebenso zum Aufgabenbereich des BT Kurtschlag.
Im BT Kurtschlag kann die Belegschaft für die Jahre 1979-1986 auf 6 Mitarbeiter beziffert werden. Zu den Nachauftragnehmern dürfen u.a. die Fa. Strehlau (Elektro) , die Fa. Fröhlich (Brunnenbau) und die Fa. Heuer (Ofensetzer) genannt werden. Ab 1980 wurden, bis auf die WBS70 Wohnblöcke (durch den Auftragnehmer WBK Potsdam schlüsselfertig errichtet), keine Neubauten mehr realisiert. [5], [6], [7]
Die Bauaufträge wurden über das Kreisbauamt Gransee an die verschiedenen Bauausführenden Betriebe (wie Wohnungsbaukombinat, Hoch- und Tiefbaukombinat) und andere Gewerke (Maurer, Straßenbau) vergeben, welche dem SB Betriebsteil Eberswalde vorgegeben waren.
Eine Detaillierte Darstellung der Vergabe und Verrichtung der Bauleistungen ist, auf Grund von stetigem Verantwortungswechsel fast unmöglich.
Stand: April 2020
(Quellen:
[5] Hr. Chimschak, Bereichsleiter Heizungsbau SB Bt Fürstenberg, [6]
Hr. Lebelt, ehem. BM Vogelsang, LGB, S. Trambow & M. Stepanov, Team +
Archiv heimatgalerie, [7] Hr. W., ehem. Bauleiter SB Eberswalde/BT Kurtschlag)
Baureihe 10 - BARS 501
Die Troposphärenfunkstation (ТРСТ/BARS) 501 bei Galgamácsa (Ungarn/HU)
Baureihe 07 - Hfüst SGS
Hfüst (DHDSCS) der Südgruppe der Sowjetischen Streitkräfte bei Nagytevel (Ungarn)
Baureihe 06 - BARS 109
Die Troposphärenfunkstation (ТРСТ/BARS) 109, Mizhhiria (Ukraine/UKR)
Baureihe 05 - Typ GRANIT
Der Bautyp "GRANIT" im Rahmen feldmäßig zu errichtender Stahlbetonanlagen aus vorgefertigten Elementen...